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22.03.2004

  1. Abo abschließen und Prämie sichern
  2. Start Pilotversuch RegioRBL

1.) Abo abschließen und Prämie sichern

In der Zeit vom 27.03. - 30.04. 2004 bekommen Sie beim Abschluss eines Abo-Vertrages zusätzlich eine von 4 Prämien als Dankeschön von Ihrem Verkehrsunternehmen.

Sichern Sie sich jetzt Ihre Prämie! Und so geht’s:

  1. Abo-Antrag besorgen
  2. Abo-Antrag ausfüllen
  3. Prämie auswählen
  4. Abo-Antrag bis spätestens 30.04.2004 bei einem Verkehrsunternehmen Ihrer Wahl im Verkehrsverbund Oberelbe abgeben
  5. Und dann... einfach umsteigen

Die Prämien werden ca. 4-6 Wochen nach Zahlungseingang versendet.

Und das sind Ihre Vorteile beim ABO!

  1. Mit Ihrer ABO-Monatskarte sparen Sie ca. 13,5 % zur am Automaten erhältlichen Monatskarte.
  2. Ein Entwerten der Abo-Monatskarten ist nicht erforderlich, da in diese Wertmarken die jeweilige räumliche und zeitliche Gültigkeit eingedruckt ist.
  3. An Wochenenden und Feiertagen fahren auf Ihre ABO-Monatskarte (nur bei Monatskarten zum Normalpreis) bis zu 6 Personen (max. 2 Erwachsene und bis zu 4 Kindern bis 14 Jahre) innerhalb der Zeit vom Vortag 18:00 Uhr bis zum Folgetag 06:00 Uhr.
  4. Auch Familie, Freunde und Bekannte können Ihre ABO-Monatskarte* nutzen, wenn Sie selbst gerade etwas anderes vorhaben
  5. Der Preis für die ABO-Monatskarte wird einfach vom Konto abgebucht.
  6. Die ABO-Monatskarte kommt bequem zu Ihnen nach Hause.

Weitere Informationen:

Info-Hotline 0180 / 22 66 22 66
(6Ct/Anruf außer Mobilfunk)

2.) Start Pilotversuch RegioRBL – Spitzentechnologie für pünktliche Busse und gesicherte Anschlüsse im Regionalverkehr

Die im Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) zusammen arbeitenden Busverkehrsunternehmen haben im vergangenen Jahr den verbundweiten Aufbau eines rechnergestützten Betriebsleitsystems für den Regionalverkehr (RegioRBL) beschlossen. Ziel ist, durch den Einsatz modernster Kommunikationstechnologien Pünktlichkeit, Anschlusssicherheit und Kundeninformation im Regionalverkehr deutlich zu verbessern. Die technologischen Grundlagen dafür werden jetzt in einem Pilotversuch beim Regionalverkehr Dresden (RVD) erprobt.

Andrea Fischer, Staatssekretärin im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit (SMWA), gab heute Mittag in der Dresdner Zentrale des RVD den offiziellen Startschuss für das vom Freistaat Sachsen geförderte Innovationsprojekt. Fischer: „Wie gut die Angebote zu einem integrierten und kundenorientierten Gesamtsystem vernetzt werden, entscheidet über die Attraktivität des öffentlichen Nahverkehrs. Das RegioRBL kann dazu einen bedeutenden Beitrag leisten.“ Dieter Unger und Knut Ringat, die Geschäftsführer der beiden Projektpartner RVD und VVO, ergänzten: „Gesicherte Anschlüsse und aktuelle Kundeninformation sind in der Region noch wichtiger als in Ballungsräumen, wo die Taktfrequenz höher ist. Mit dem RegioRBL wollen wir hier einen Qualitätssprung erzielen.“ Der Ansatz eines einheitlichen, unternehmens-übergreifenden Kommunikationssystems auf Basis eines digitalen Bündelfunkstandards sei dabei deutschlandweit ohne Vorbild.

Der Pilotversuch und die nächsten Schritte

Im Pilotversuch wird das neue Kommunikationssystem zunächst mit zehn Bussen auf der Linie A des Stadtverkehrs Freital erprobt (Dresden-Löbtau – Freital-Potschappel – Busbahnhof Freital-Deuben – Somsdorf/Pfaffengrund). Die rund zwölf Kilometer lange Linie bedient mit dem Busbahnhof Freital-Deuben den zentralen Umsteigepunkt in der Stadt und schafft Verbindungen zum Dresdner Stadtverkehr und zur S-Bahn Dresden – Tharandt.

In den zehn Regionalbussen ist ein moderner Bordrechner installiert, der mit Hilfe des Satellitennavigationssystems GPS laufend den aktuellen Standort ermittelt und mit dem Fahrplan vergleicht. Bei signifikanten Fahrplanabweichungen wird über das digitale Funksystem automatisch ein Datentelegramm an den Zentralrechner gesendet.

Die Betriebsleitzentrale des RVD ist damit jederzeit über die aktuellen Standorte und Fahrplanabweichungen der Busse informiert und kann sofort eingreifen. Später sollen Anschlusssicherung und Fahrgastinformation dann automatisch ablaufen.

Der Pilotversuch dauert bis Juli 2004. Nach erfolgreichem Testbetrieb soll die Technologie des RegioRBL ab 2005 schrittweise auf den gesamten Verbundraum Oberelbe ausgedehnt werden. Im Endausbau wird sich das Funksystem damit über eine Fläche von ca. 4.800 km2 erstrecken, wobei die schwierige Topografie in den Mittelgebirgslagen mit ihren engen Taleinschnitten eine besondere technische Herausforderung darstellt. Es werden dann etwa 800 Busse, welche auf rund 300 Linien verkehren, mit diesem System ausgerüstet sein.

Der Aufbau des Kommunikationssystems wird unter Federführung von Siemens ICN durch mehrere Partner realisiert. Die Projektsteuerung liegt in Händen der VCDH Verkehrs-Consult Dresden-Hamburg, die bereits die Einführung des RBL bei großen städtischen Verkehrsbetrieben, beispielsweise in Dresden und Berlin, mit begleitet hat.

Ausgangssituation

Die derzeitige Situation im regionalen Busverkehr ist durch eine Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationssysteme gekennzeichnet: Einige Unternehmen nutzen analoge Bündel- oder Betriebsfunksysteme, andere öffentliche Mobilfunksysteme für die innerbetriebliche Kommunikation zwischen Fahrpersonalen und Leitstellenmitarbeitern. Für die betriebliche Koordination zwischen den verschiedenen Verkehrsunternehmen fehlt eine geeignete Kommunikationsplattform.

Durch den Aufbau des RegioRBL werden dafür nun die Voraussetzungen auch im Regionalverkehr geschaffen. Die Dresdner Verkehrsbetriebe verfügen schon länger über ein RBL-System und nutzen dieses u. a. für aktuelle Kundeninformation in Echtzeit. Auch die Deutsche Bahn hat mit dem Reisendeninformationssystem (RIS) ein entsprechendes Steuerungsinstrument. Forscher des Projektes "intermobil Region Dresden" arbeiten daran, diese Systeme zu vernetzen, um Anschlusssicherung und Kundeninformation mit Echtzeitdaten zukünftig auch zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern, wie z.B. S-Bahnen, Straßenbahnen und Regionalbussen zu ermöglichen. In Kürze starten hierzu ebenfalls erste Pilotvorhaben.