Nahverkehrsplan

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Den aktuellen Stand des Nahverkehrsplanes (10.10.2011) können Sie hier herunterladen:


Funktion des Nahverkehrsplanes

Der Nahverkehrsplan als grundlegendes Planungsinstrument sichert die ganzheitliche Organisation und Ausgestaltung des ÖPNV (inkl. SPNV).

Er bestimmt die Art der Verkehrsbedienung (den Verkehrs­trä­ger bzw. das Verkehrsmittel) und den Umfang der Ver­kehrs­be­dienung (Bedienhäufigkeit bzw. Taktzeiten). Es werden Planungsziele für die Linien­führung und die Ver­besser­ung der Verknüpfungen der Verkehrsarten abgeleitet. Er dient damit der Sicherung der Nahverkehrsbedienung für die Bevölkerung und der effizienten Abstimmung zwischen den einzelnen Verkehrsarten wie Schienenpersonennahverkehr (SPNV), Straßenbahn/Stadtbahn sowie Bus.

Der Nahverkehrsplan ist Ausgangspunkt und Grundlage für alle weiteren regionalen Detailplanungen, die den ÖPNV (inkl. SPNV) berühren. Gemäß Verbandssatzung wurde dem Z-VOE von den Verbandsmitgliedern die Aufgabe übertragen, auf der Basis der rechtlichen Rahmenbedingungen für die Region Oberelbe einen verbindlichen Nahverkehrsplan zu erstellen, zu beschließen und fortzuschreiben.

Der Beginn der inhaltlichen Arbeiten erfolgte im Jahr 2007. Konzeptionelle Teile konnten erst nach Abschluss der Kreisgebietsreform im Freistaat Sachsen und Konstituierung der erforderlichen neuen Arbeitsstrukturen bearbeitet werden. Dies erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern vor Ort. Dazu wurden lokale Arbeitsstäbe, bestehend aus Vertretern der Gebietskörperschaften und Verkehrsunternehmen/Kreisverkehrsgesellschaften, gebildet. Im Rahmen der Treffen der lokalen Arbeitsstäbe in den jeweiligen Gebietskörperschaften wurden erreichte Arbeitsstände vorgestellt und diskutiert, die nächstfolgenden Arbeitsschritte abgestimmt sowie fertig gestellte Entwurfsstände erörtert und bestätigt.

Die einzelnen Arbeitspakete wurden in der Verkehrsverbund Oberelbe GmbH bearbeitet, Teilleistungen in einem Consultingbüro, Zuarbeiten erfolgten u. a. von der Technischen Universität Dresden.

Wesentliche Inhalte des vorliegenden Planungswerkes

Der Inhalt des Nahverkehrsplanes richtet sich nach den Rahmenvorgaben der sächsischen Verordnung über die Aufstellung von Nahverkehrsplänen. Daraus ergibt sich für die Fortschreibung des Nahverkehrsplanes des Nahverkehrsraums Oberelbe folgende inhaltliche Herangehensweise:

  • Bestandsaufnahme: Es wird der gegenwärtige Zustand im Nahverkehrsraum Oberelbe untersucht. Dabei werden bereits durchgeführte Untersuchungen im Rahmen ihrer Verwertbarkeit hinzugezogen.
  • Bewertung der Bestandsaufnahme: Hier werden Schwächen und Stärken festgestellt, aus denen Planungsziele abgeleitet werden können.
  • Verkehrsprognose: Sie schätzt die zukünftigen Entwicklungen im Nahverkehrsraum ab.
  • Angebotskonzept: Es werden angebotsseitig Grundsätze und Planungsziele mit ihren notwendigen Infrastrukturmaßnahmen für die Ausgestaltung des ÖPNV (inkl. SPNV) formuliert.
  • Finanzierungskonzept: Es wird der finanzielle Rahmen für die Durchführung des ÖPNV (inkl. SPNV) im Planungshorizont des Nahverkehrsplanes beschrieben.
  • Organisationskonzept: Hier werden die Organisationsformen für die Durchführung des ÖPNV (inkl. SPNV) dargestellt.