PlusBus

Seit 10. Juni 2018 rollt der „Bus mit dem Plus“ erstmals durch das Gebiet des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). In einem ersten Schritt verbesserte sich auf insgesamt acht Linien das Angebot. 

Der PlusBus bindet die ländlichen Regionen besser unter­einander und an den Ballungsraum an. Durch die enge Ab­stimmung des VVO mit dem Mitteldeutschen Verkehrs­ver­bund, der die PlusBusse entwickelt hat, gibt es sachsenweit einheitliche Standards für das Angebot. Darüber hinaus bietet auch der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) PlusBus-Linien an, die ebenfalls die gleichen Standards erfüllen. Der Freistaat Sachsen unterstützt die Initiative, da der Ausbau der Buslinien im ländlichen Raum auch wesent­licher Bestandteil der Ergebnisse der ÖPNV-Strategie­kommission ist.

Der Bus mit einem gewissen Plus – Kriterien des PlusBusses

  • mindestens 15 Fahrten pro Richtung montags bis freitags
  • mindestens sechs Fahrten pro Richtung am Samstag
  • mindestens vier Fahrten pro Richtung am Sonntag
  • fährt auch in den Ferien
  • einheitliche Linienführung
  • Anschlüsse zu Zügen, Übergang in der Regel max. 10 Minuten

Damit schafft der VVO gemeinsam mit den Landkreisen und Unternehmen ein zuverlässiges und verständliches Angebot: Eine einheitliche Linienführung und einprägsame Abfahrtszeiten machen es zukünftig einfacher, den Bus zu nutzen. Zudem bieten die Linien kurze Übergangszeiten zu Zügen und anderen wichtigen Busverbindungen.


Acht PlusBus-Linien seit Sommer 2018 

Neben den Linien ab Meißen nach Großenhain, Lommatzsch, Nossen und Weinböhla wurden die Verbindungen von Dresden nach Nossen und Mohorn sowie von Dippoldiswalde nach Glashütte und Freital aufgewertet.

Der Regionalverkehr Dresden (RVD) und die Verkehrsgesellschaft Meißen (VGM) fahren in diesem Jahr rund 40.000 zusätzliche Buskilometer, die der VVO mit rund 80.000 Euro finanziert.

Diese Mittel ergänzen die Finanzierung durch die Landkreise, die Aufgabenträger für den Busverkehr sind. In einem zweiten Schritt folgen im Dezember drei weitere Linien. Für die Zukunft plant der VVO ein verbundweites Netz und stellt bis zu 800.000 Euro jährlich zur Verfügung. Für die Landkreise hat die unterstützende Finanzierung durch den VVO den Vorteil, dass sie eigenes Geld in Verbesserungen an anderer Stelle investieren können. So profitiert der gesamte ländliche Raum vom PlusBus.

Das PlusBus-Netz