Lob & Kritik

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641 Einträge

  • Ronny

    Hallo VVO-Team,

    die angedachten Fahrplanänderungen auf der RB30/RE3/S3 finde ich alles andere als förderlich für den Öffentlichen Verkehr. Es wieder einmal die übliche Heuchelei. Am Sonntag reden alle davon wie wichtig doch der Umweltschutz ist und dass wir die Eisenbahn mehr fördern müssen. Am Montag dann wird der der umweltfreundliche SPNV ausgebremst, nur damit eine überschaubare Anzahl von Personen nicht so lange an der Schranke warten muss – Läuft!

    Hochachtungsvoll

    Ronny

    VVO

    Hallo Ronny,

    es muss einem Bescheid des Eisenbahnbundesamtes an die DB Netz AG nachgekommen werden, der den Bahnübergang als nicht betriebssicher attestiert. Grund sei die zu große Häufigkeit von deutlich zu langen Schließzeiten der Halbschranke.

    Auch für uns ist es erstaunlich, dass das Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern zu solchen Konsequenzen für den Zugbetrieb führt.
    Insofern bestand trotzdem die Verpflichtung, in den Fahrplan einzugreifen. Alles andere hätte nach DB Netz eine Reduzierung des Zugvolumens - auch außerhalb der Hauptverkehrszeit - zur Folge gehabt (also u.a. keine Verstärkerzüge Dresden - Tharandt mehr).

    Zur Fahrplannachjustierung: Die von Ihnen befürchteten Anschlussverluste an die S 2 treten nicht ein. Die Späterlegung der RB 30 ab Tharandt um 5 Minuten betrifft nur Mo-Fr die Hauptverkehrszeit. Da ist fast ausnahmslos der Anschluss an die S1-Verstärker Richtung Meißen Triebischtal gegeben und es tritt ein Zeitverlust zwischen 8 und 9 Minuten ein. In Richtung Pirna besteht dann Anschluss an die S 2.

    Gute Fahrt!


    Beste Grüße

    Anja Baldamus
    VVO-Team

  • Conny

    Zum wiederholten Male möchte ich hier mein Unverständnis über die Preisgestaltung und fehlenden Angebote für unsere jugendlichen Bahngäste zum Ausdruck bringen. Ab 15 Jahre bezahlen Jugendliche, zumeist Schüler, den vollen Preis, wenn diese kein Monatsabo besitzen, weil sie es im Schulalltag nicht brauchen. Auf meine letzte Beschwerde kam lediglich, dass die Eltern nun mal dafür da sein sollten und demzufolge zur Kasse gebeten werden. Aber ein ganz normaler Stadtbummel in den Ferien oder ein Kinobesuch in der nächstgrösseren Stadt bedeutet für unsere Tochter jedesmal alleine nur die Beförderung mind. 8 Eur. Für etwas Spaß und Freizeit. Überall beklagt man sich über den Phlegmatismus und die Bewegungsarmut unserer Kinder und Jugend. Aber solche Preise bzw. längst fälligen Ferien- und Wochenendangebote (bis auf das SSFT) ziehen kein Kind auf die Eisbahn, Kletterhalle, Museum oder auch einfach nur in die Stadt.

    VVO

    Hallo Cornelia,

    seit 1. August 2019 bieten die Verkehrsunternehmen im VVO das Schüler-Freizeit-Ticket (SFT). Es ist im gesamten Verkehrsverbund Oberelbe wie folgt gültig:

    • Mo-Fr - ab 14 Uhr
    • am Wochenende, an Feiertagen und in den sächsischen Ferien - ganztägig

    Das SFT wird im Abonnement für mindestens 1 Jahr Laufzeit ausgegeben und kostet nur 10,00 Euro im Monat. Eigentlich kostet das Ticket 24 Euro, aber der Freistaat subventioniert das Ticket in Höhe von 14 Euro pro Schüler.
    Fahrten mit der Lößnitzgrundbahn, der Weißeritztalbahn, den Dresdner Bergbahnen, der Kirnitzschtalbahn und der Stadtrundfahrt Meißen sind inklusive. Die Mitnahme eines Fahrrades oder eines Hundes ist ebenfalls kostenfrei.
    Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseit unter:
    https://www.dein-schuelerfreizeitticket.de/dein-schuelerfreizeitticket/schuelerfreizeitticket-vvo/


    Freundlich grüßt

    Anja Baldamus
    VVO-Team

  • n-wagen

    Ich freue mich echt darüber, dass der schöne Zug auf der Linie RB34 länger eingesetzt wird. Ich dachte schon ich müsste wieder mit diesen Triebwagen fahren. Ich hoffe der Zug von Press wird immer dort fahren!!!!

    VVO

    Hallo N-Wagen,

    wir freuen uns, dass Sie gern mit den Zügen der Pressnitztalbahn auf der Strecke Dresden-Kamenz fahren.
    Die Züge sind voraussichtlich noch bis 28. Februar 2020 im Einsatz. Über den weiteren Einsatz der Ersatzzuggarnitur entscheiden wir gemeinsam mit der MRB in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit vertragskonformer Triebfahrzeuge.

    Das Eisenbahnunternehmen muss die Fahrzeuganforderungen des Verkehrsvertrages (Anzahl Sitzplätze, barrierefrei, Fahrplaneinhaltung, Klimatisierung etc.) erfüllen. Die derzeitigen Ersatzfahrzeuge erfüllen die Fahrzeuganforderungen NICHT, deren Einsatz haben wir daher nur übergangsweise wegen massivem Fahrzeugmangels zugestimmt. Ein dauerhafter Einsatz der Zuggarnitur ist daher nicht geplant, insbesondere weil wir unseren mobilitätseingeschränkten Fahrgästen ein für sie passendes Angebot machen wollen.

    Wir arbeiten aber weiter dran, nach dem Abbau des hohen Fahrzeugschadstandes auch eine Kapazitätserweiterung in der Hauptverkehrszeit auf der RB 34 nach / von Kamenz anbieten zu können.


    Beste Grüße

    Martina Malur
    VVO-Team

  • Freitaler

    Liebes VVO-Team,

    wenn es bei unwetterbedingten S-Bahn-Betriebseinstellungen so wie heute morgen schon keinen adäquaten SEV gibt (wie übrigens auch damals zur Bombenentschärfung in Löbtau, wo tagelang keine S-Bahn fuhr und man einfach in Altplauen aus dem Bus geschmissen wurde und selbst schauen durfte, wie man da wegkommt...), dann lasst doch wenigstens die Linie A bis Hauptbahnhof oder gern auch Postplatz fahren...

    Mit freundlichen Grüßen

    VVO

    Hallo Freitaler,

    aufgrund der Unwetterfolgen am 10. Februar fielen die Züge der Linie S3 bis 08:30 Uhr ersatzlos aus.
    Ab ca 09:00 Uhr konnte die Strecke der S 3 wieder befahren werden.
    Die erste S-Bahn fuhr 09:03 Uhr ab Tharandt. Ab Dresden Hbf Richtung Tharandt fuhr ein Zug bereits um 08:38 ab.

    Wenn die Eisenbahn nicht fahren kann, muss das Eisenbahnunternehmen für Ersatzverkehr sorgen. Das sollte aber in erster Linie losgelöst von anderem Linienverkehr stattfinden, denn sonst greift man in betriebliche Abläufe eines Unbeteiligten ein.
    Am 10. Februar konnten die angefragten vertragsgebundenen Busunternehmen leider nicht einspringen, denn sie hatten selbst mit den Folgen des Unwetters zu kämpfen.

    Alternativ kann jedoch nicht einfach die Linie A zum Postplatz oder zum Dresdner Hauptbahnhof verlängert werden. Der RVSOE hat die Linienkonzession für die Freitaler Stadtbuslinie A. Die Linie A darf nur auf der genehmigten Strecke fahren.
    Bei der RVSOE GmbH würde dann einiges durcheinander geraten: Die Fahrzeugumläufe kämen durcheinander und auch Probleme mit Pausenzeiten von Fahrern oder mit Ablösungen wären vorprogrammiert.

    Außerdem könnte die DVB AG Geldansprüche stellen, weil z. B. Kunden, die sonst bei ihnen mitfahren würden, im Bus der RVSOE sitzen. Auch versicherungsrechtliche Gründe sprechen dagegen.
    Sie merken, so einfach ist das alles nicht, -wenn es auch einfach gedacht ist.

    Wir danken Ihnen im Namen der Verkehrsunternehmen für Ihr Verständnis.


    Freundlich grüßt

    Anja Baldamus
    VVO-Team

  • Bahnfahrer

    Sehr geehrte Damen und Herren, mein Beitrag bezieht sich auf die Antwort von Frau Baldamus auf die Anregung von Herrn Göhler. Selten habe ich eine so sinnlose Antwort auf eine echte Anregung gelesen. Hat sich die Antwort überhaupt jemand überlegt? Ich habe versucht der Logik zu folgen. Vielleicht bin ich zu blöd, ich habe es nicht verstanden. Eigentlich müsste es teurer sein. Also bekommt der Kunde eigentlich etwas geschenkt, obwohl er gefühlt zu viel bezahlt? Ja es gibt Tageskarten für den gesamten Verbundraum. Wer fährt aber schon mal eben so durch den ganzen Verbundraum. Strecken, welche ich zurücklege, bewegen sich im Raum Dresden und Sächsische Schweiz/Osterzgebirge. Eine Variante mit drei Tarifzonen, wäre dort durchaus angebracht. Der Preissprung von 2 Tarifzonen auf Verbundraum ist sehr hoch. Auf eine weite Strecke ist die Verbundraumkarte sicher günstig, aber ich werde nie nach Nossen oder Hoyerswerda fahren. Selbst für eine relativ kurze Fahrt von 30 min nach Dresden brauche ich Verbundraum. Viele Grüße, Bahnfahrer

    VVO

    Sehr geehrter Bahnfahrer,

    gern verdeutlichen wir Ihnen die Zusammenhänge. Die tarifliche Preisbildung folgt schon einer Logik.
    Zunächst: Die Preise der Familientageskarte entsprechen etwa dem 1,5-fachen der Preise der entsprechenden Tageskarte.

    Bsp:
    PS A 9,00 € / 6,00 € = 1,5
    PS B 13,50 € / 9,00 € = 1,5
    PS D 20,00 € / 14,00 € = 1,43

    Daran sieht man schon, dass die Familientageskarte in der Preisstufe D ein günstigeres Verhältnis zur Tageskarte aufweist als in den anderen beiden Preisstufen.
    Bleibt noch die Frage, warum die Tageskarte der Preisstufe D günstiger kalkuliert ist als in den anderen beiden Preisstufen.
    Hierzu muss man verstehen, dass sich die Tageskartenpreise aus den Einzelfahrtpreisen ableiten.
    Das Verhältnis von Tageskarten- zu Einzelfahrtpreis soll leicht über 2 liegen.

    Preisstufe A/1: 6,00 € / 2,40 € = 2,50
    Preisstufe B/2: 9,00 € / 4,30 € = 2,09
    Preisstufe D/3: 14,00 € / 6,50 € = 2,15
    Preisstufe D/4: 14,00 € / 8,60 € = 1,63

    Man sieht an der dritten Zeile, dass das Verhältnis Tageskarte Preisstufe D zu Einzelfahrt der Preisstufe 3 mit rund 2,1 etwa dem gleichen Verhältnis entspricht wie zwischen Preisstufe B und 3. Gäbe es tatsächlich eine Preisstufe C für Tageskarten, würde deren Preis genau dort liegen, wo er heute für die Preisstufe D liegt. Diese wiederum müsste teuerer werden.
    Mit dem gleichen Verhältnis von 2,1 zur entsprechenden Einzelfahrt läge deren kalkulatorischer Preis dann bei 18,00 €.
    Das ist seitens des VVO nicht gewollt.


    Freundlich grüßt

    Anja Baldamus
    VVO-Team

VVO-Netiquette

Sehr geehrte Damen und Herren,

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Unsere Spielregeln

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