Lob & Kritik

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Der Ton macht die Musik

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  • Martina

    Hallo VVO,

    lobend erwähnen möchte ich den aktuellen Einsatz eines 5. Wagens auf der S1! Gerade in der Hauptverkehrszeit merkt man, dass sich die Fahrgäste doch etwas besser verteilen. Die Wagen haben zwar die besten Zeiten hinter sich, was auch mit lustigen Sprüche-Aufklebern im Zug kommuniziert wird. Aber gerade in Bezug auf die Corona-Pandemie ist das eine tolle Sache - so kann man etwas besser Abstand zu anderen Fahrgästen halten.

    Vom Schaffner habe ich erfahren, dass der Einsatz eines 5. Wagens leider nur vorübergehend aufgrund der Weinfeste ist. Vielleicht sollte man darüber nachdenken, diesen Zustand während Corona dauerhaft so zu lassen - ich empfinde das erweiterte Platzangebot als sehr positiv!

    Und wer die alten Wagen nicht mag, der kann sich ja in einen der anderen vier Wagen der neueren Generation setzen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Martina

    VVO

    Hallo Martina,

    wir danken Ihnen für die lobenden Worte zum Einsatz des 5. Wagens bei einigen Zügen der S1. Gern gebe ich diese auch an die DB Regio AG weiter.

    Gemeinsam mit der DB behalten wir die Auslastung der Züge im Blick. Eine dauerhafte Aufstockung der Kapazität ist jedoch nicht möglich, da der VVO und die Unternehmen unter den Folgen der Pandemie leiden und voraussichtlich bis Jahresende ein Minus von rund 30 Millionen Euro verzeichen werden.

    Vielen Dank für Ihr Verständnis.


    Viele Grüße

    Anja Baldamus
    VVO-Team

  • Radeberger

    Sehr geehrtes VVO-Team, gestatten Sie mir bitte zum Beitrag von S.Truckenbrodt (22.09.2020) eine Anmerkung. Es geht um die im Beitrag genannte Strecke von
    Arnsdorf nach Dürrröhrsdorf welche ursprünglich Teilstück der durchgehenden Verbindung von Kamenz-Arnsdorf-Pirna war und auf der 1998 vom VVO mangels Nachfrage der Reiseverkehr abbestellt wurde. Im Jahre 2007 erfolgte die Einstellung des Gesamtverkehrs nachdem die Strecke im Jahre 2002 noch einmal als Umleitungsstrecke zwischen Dresden und Pirna aufgrund des Jahrhunderthochwassers u.a. für internationale Reisezüge zu Ehren kam. Nun stellt sich für mich die Frage wie ihr geschätzer Mitarbeiter Herr Sperl zu der fragwürdigen Aussage kommt auf dieser Strecke besteht derzeit keine Nachfrage und eine Reaktivierung ist zeitnah nicht geplant. Gibt es dazu Untersuchungen, Bürgerbefragungen oder ähnliches die diese Aussage zur mangelnden Nachfrage belegen? Die Situation des SPNV von 1998 ist mit der heutigen in der wir von einer Verkehrswende reden wohl nicht mehr zu vergleichen. Gut besetzte und z.T. überbesetzte Züge zwischen Kamenz und Dresden belegen dies in eindrucksvoller Weise. M.E. würde zwischen Kamenz und Pirna (über Dürrröhrsdorf) sehr wohl eine Nachfrage bestehen wenn diese Verbindung angeboten werden würde und der Umweg über Dresden entfallen könnte! Nicht umsonst steht diese Verbindung in der Liste der (machbaren) Streckenreaktivierungen im Freistaat Sachsen nicht an letzter Stelle. Dazu bedarf es allerdings politischen Willens der Verantwortlichen und keiner bloßen Absichtserklärungen zur Verkehrswende. Noch eine Anmerkung zur "baulichen Streckenunterbrechung" der im Beitrag auch genannten Verbindung von Neustadt(Sachs) nach Neukich(West). Diese erfolgte 2006 mit dem Bau einer Umgehungsstraße (S156) ohne danach die durchgängige Befahrbarkeit der Bahnstrecke wiederherzustellen. Vom derzeitigen Betreiber Deutsche Regionaleisenbahn (DRE) wurden zwei diesbezügliche Gerichtsverfahren zur Wiederherstellung der Befahrbarkeit (Bau einer Brücke) gegen den Freistaat Sachsen in zwei Instanzen gewonnen. Das Verfahren liegt nun beim Bundesverwaltungsgericht zur Klärung. Jeder möge sich dazu seine eigene Meinung zu Aussagen über die sog. Verkehrswende in Deutschland bilden.

    VVO

    Hallo Radeberger,

    derzeit erfolgt durch ein Ingenieurbüro die Aktualisierung eines umfangreichen Verkehrsmodells des ganzen Dresdner Umlandes, in dem die Verkehrsbeziehungen aller Verkehrsarten aus vielen verfügbaren Datenquellen enthalten sind und Simulationen neuer Angebote durchgeführt werden können.
    In diesem Modell, in dem der VVO Partner ist, kann auch der Wechsel z.B. vom Pkw zum SPNV bei verbesserten Verbindungen simuliert werden.

    Im Fall einer Achse von Kamenz über Arnsdorf und Dürrröhrsdorf nach Pirna ist bei einer ersten groben Betrachtung möglicher Fahrtzwecke festzustellen, dass es in dieser Beziehung (über die Landkreisgrenze) weder relevante Schülerverkehrsströme noch Berufsverkehrs-Pendlerbeziehungen gibt.
    Wir beziehen uns da auf die Pendlergrafiken der Bundesagentur für Arbeit, die im VVO-Nahverkehrsplan auf den Seiten 55 und 56 dargestellt sind
    https://www.vvo-online.de/de/vvo/nahverkehrsplan-vergaben/Nahverkehrsplan-245

    Diese Grafiken sind für den VVO sehr aussagekräftig, um bei starken Pendlerströmen, die aber heute nur wenig mit dem ÖPNV zurückgelegt werden, das Angebot im Rahmen der begrenzt zur Verfügung stehenden Finanzmittel zu verbessern und um dieses Potenzial besser nutzen zu können.


    Viele Grüße

    Anja Baldamus
    VVO Team

  • H.

    Heute stand ich- wie schon sehr,sehr oft !!!- am Bahnhof in lohmen und wollte mit dem zug19:21 nach Neustadt fahren.....dieser wurde auch bis zu diesem Zeitpunkt angekündigt,kam aber nicht......vermute ich ..denn ich bin kurz vor8wieder zu meinem Arbeitsplatz zurück gelaufen.....es gab wie so oft absolut keine Information! Es sollte doch möglich sein den wartenden Menschen auch am bahnhof mitzuteilen sobald es irgendwo Probleme gibt.man kann nicht davon ausgehen das jeder ständig ins Internet schauen kann und es gibt genau dafür eine Durchsage und eine anzeigentafel auf der der Zug auch noch dran stand! Ich habe schon viele dieser Situationen erlebt und all die Erklärungen und ausreden nützen den Leuten gar nichts wenn man da steht und nicht nach Hause kommt und nichts weiß.

    Wir bezahlen immer mehr und die Umstände werden immer schlechter.das Personal ist teilweise nicht das freundlichste,von den letzten Monaten ganz zu schweigen als gar kein Zug gefahren ist.und statt zu solchen Dingen zu stehen werden Riesen lange Erklärungen abgegeben bei denen die Kunden am ende noch die bösen sind weil sie mal was sagen .Ich gebe oft auch ein Lob persönlich ab wenn das Personal freundlich ist und sich gut kümmert aber wenn man so oft ohne Informationen da stand und zusehen muss wie man nach Hause kommt dann reicht es auch mal.

    VVO

    Hallo H.,

    nach Aussage der MRB war der Grund für den Ausfall ein Fahrzeugschaden.
    In der MRB-Betriebsleitzentrale werden Zugverspätungen und auch Ausfälle unmittelbar nach Bekanntwerden direkt über das sogenannte Rechnergestützte Betriebsleitsystem erfasst und kommuniziert.
    Automatisch erhält unter anderem auch der Infrastrukturbetreiber (DB Station und Service) eine automatisch generierte Nachricht um unmittelbar die Fahrgäste vor Ort an den Bahnhöfen und Bahnsteigen mit Informationen versorgen zu können.
    Die Weitergabe solcher Informationen ist vertraglich vereinbart.
    "In der Praxis sollten also an den Bahnhöfen immer aktuelle Informationen kommuniziert werden, was wir leider nur bedingt beeinflussen können", teilte uns die MRB auf Anfrage mit.
    Am Bahnhof Lohmen ist dafür eine Lautsprecherdurchsage mittels des Akustikmoduls des dynamischen Schriftanzeigers möglich.
    Allerdings lagen - nach Aussage das Bahnhofsmanagement Dresden der DB Station & Service AG - keine Informationen zu einer Verspätung oder zu einem Ausfall vor.
    Die MRB und die DB Station & Service AG bitten um Entschuldigung, dass es hier scheinbar einen Fehler in der Kommunikationskette gab.


    Viele Grüße

    Anja Baldamus
    VVO-Team

  • Dirque

    Sehr geehrter Herr Sperl,

    ich habe eine Nachfrage zu zur Antwort an Herrr Truckenbrodt vom 23.09.2020

    Richtig ist, dass die Bahnstrecke Neustadt - Neukirch "baulich unterbrochen" ist.
    Der Eigentümer dieser Strecke klagt aber schon seit einiger Zeit gegen den Freistaat Sachsen, dass das wieder aufgebaut wird. Er hat schon in zwei Instanzen gewonnen.

    Ich denke, dann besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass auch die Dritte Instanz gewonnen wird und der Freistaat die Brücke wieder aufbaut.

    Gibt es für diesen Fall schon Gedanken ein Betriebskonzept zu entwickeln?

    Es wäre dann doch möglich, die Züge Richtung Osten quasi im Kreis fahren zu lassen.
    also: Dresden-Pirna-Neustadt-Neukirch-Ebersbach-Zittau-Görlitz-Löbau-Bautzen-Radeberg-Dresden.

    Züge, die im Kreis fahren haben weniger Standzeiten und sind daher billiger.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dirque

    VVO

    Hallo Dirque,

    vielen Dank, dass Sie Ihre verkehrsplanerischen Gedanken mit uns teilen.

    Die Bahnverbindung zwischen Neustadt in Sachsen und Neukirch/Lausitz (– Bautzen) wurde 2004 seitens der beteiligten Zweckverbände ZVOE und ZVON aufgrund zu geringer Fahrgastnachfrage abbestellt. An diesem schwachen Verkehrsbedürfnis hat sich in der Region seither auch nichts grundlegend geändert. Aufgrund der begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel ist eine erneute Bestellung von SPNV-Leistungen dort also derzeit nicht absehbar. Dieser Umstand ist hierbei losgelöst von einer eventuell künftig wiederhergestellten Streckeninfrastruktur zu sehen, die der Eigentümer gegenwärtig anstrebt.

    Ein Ringverkehr, wie von Ihnen vorgeschlagen, erscheint technologisch vielleicht aus Umlaufgründen interessant, würde aber aufgrund eines gegenüber Status Quo veränderten Betriebskonzeptes weitere Investitionen nach sich ziehen.
    Schließlich ist der ganze Streckenabschnitt bis Zittau auf das heutige Betriebsprogramm optimiert, Stichwort: Kreuzungsbahnhöfe.

    Doch vor allem aus Nutzersicht überwiegen die Nachteile. So ergäben sich durch einen Wegfall des „Zittauer Astes“ für den Bereich Dresden – Bischofswerda Taktverschlechterungen sowie der Verlust etablierter Direktverbindungen aus dem Bereich Radeberg/Bischofswerda nach Neukirch/Wilthen sowie den anschließenden Orten. Auch würden mit einer solchen Linienführung Schmölln und Putzkau ihre SPNV-Anbindung verlieren.


    Beste Grüße

    Michael Sperl
    VVO-Team

  • G.O.

    Nur mal eine Frage.
    WANN bekommt ihr es endlich hin den Verkehr auf dem
    "VVO-Dieselnetz" fahrplanmäßig und ohne tagtäglichen
    "Busnotverkehr" durchzuführen???
    Warum hat eigentlich die MRB den Verkehr auf den 3 Strecken übernommen wenn sie
    nicht in der Lage sind einen fahrplangemäßen Betrieb durchzuführen?
    Der Fahrplan und der daraus resultierende Bedarf an Fahrzeugen dürfte denen ja vorgelegen haben als sie das Netz übernommen haben!
    Aus reiner Profitgier?

    VVO

    Hallo G.O.,

    vielen Dank für Ihre Meinungsäußerung. Wir bitten Sie jedoch um Einhaltung der Netiqette. Eine sachlich formulierte Anfrage beantworten wir gern.

    Folgend einige Hintergrundinformationen zur derzeitigen Lage bei der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB/Transdev):

    Nach der Insolvenz der Städtebahn Sachsen musste der Eisenbahnbetrieb auf den vier Strecken des VVO-Diselnetzes durch die MRB in kürzester Zeit aufgenommen werden. Der sonst übliche Vorlauf von mindestens zwei Jahren bei Betriebsaufnahmen stand der MRB nicht zur Verfügung.
    Ein Grund für die (Teil-)Ausfälle auf den Linien RB 71, RB 72 und RB 33 ist, dass mehrere Triebwagen auf die Aufarbeitung der Drehgestelle warten.
    Die MRB ist dabei auf externe Dienstleister angewiesen, bei denen die Abarbeitung der Reparaturaufträge wesentlich länger als ursprünglich veranschlagt dauert.

    Ein weiterer Grund dafür ist auch, dass der im VVO-Dieselnetz eingesetzte Fahrzeugtyp Siemens Desiro Classic bisher nicht im deutschen Konzernportfolio des Transdev-Konzerns vertreten war, weswegen bisher kein konzerneigener Ersatzteilbestand für diesen Fahrzeugtyp vorgehalten wurde.

    Gleichzeitig konnte der Ersatzteilbestand aus den Beständen der Städtebahn Sachsen nicht, wie von Transdev erwartet, übernommen werden, da noch immer keine Herausgabe erfolgte. Eine Beschaffung von Teilen auf dem „freien" Ersatzteilmarkt ist jedoch nicht ohne Weiteres möglich, da für viele Ersatzteile lange Lieferfristen bestehen, weswegen schadhafte Fahrzeuge oft länger stillstehen als üblich.
    Gleichwohl hat sich die MRB bemüht, stillstehende Desiro-Fahrzeuge durch die Anmietung von anderen Ersatzfahrzeugen zu ersetzen.
    Dennoch reichen diese Ersatzfahrzeuge derzeit nicht aus, um alle Leistungen im SPNV abzubilden, weswegen teilweise Leistungen im Schienenersatzverkehr erbracht werden müssen.

    Wir erwarten, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen der Notvergabe, eine vernünftige, und auch für die Fahrgäste planbare Erbringung der Verkehrsleistungen. Transdev zeigt im VVO-Dieselnetz eine Leistung, die wir von dem Unternehmen so nicht gewohnt sind.


    Viele Grüße

    Anja Baldamus
    VVO-Team

VVO-Netiquette

Sehr geehrte Damen und Herren,

die gemeinsame Nutzung unseres Gästebuches kann nur unter Beachtung gewisser Grundregeln funktionieren und so für alle eine Bereicherung sein. Es ist selbstverständlich, dass wir aufeinander Rücksicht nehmen und uns gegenseitig respektieren.

Unsere Spielregeln

Respekt, der Ton macht die Musik

Verkehr und Mobilität gehen uns alle an. Das heißt aber nicht, dass wir alle die gleiche Meinung über den öffentlichen Personenverkehr haben. Sachliche Diskussionen bringen uns weiter, Streit und Beleidigungen nicht.

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Regelbruch

Bei Verstößen halten wir uns vor, entsprechende Beiträge zu löschen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.