Lob & Kritik

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Der Ton macht die Musik

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  • S3-Nutzer

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Theater mit der Deutschen Bahn nervt nur noch. Ständig fallen S-Bahnen und Regionalbahnen aus. Teilweise auch extrem kurzfristig und auch ohne SEV. Dieser, falls er verkehrt, nützt nicht immer etwas, da dieser bspw. auf der S3 mit anderen Fahrzeiten verkehrt und so Anschlüsse in Freital Deuben (Bus) und Tharandt (RE3) nicht mehr funktionieren.
    Der Zustand dauert nun bereits mehrere Monate. Wie lange noch? Bitte bekennen Sie sich mal öffentlich zum aktuellen Stand und wie kurz- und mittelfristig Verbesserungen (kann man das eigentlich so nennen, wenn lediglich der Normzustand wieder hergestellt werden sollte?) erzielt werden. Vielen Dank. P.S.: Die MRB verkehrt vorbildlich...

    VVO

    Hallo S3-Nutzer,

    folgende Antwort haben wir von DB Regio erhalten:

    "Die aktuelle betriebliche Situation ist für uns alle sehr unbefriedigend und wir wissen, dass das für unsere Fahrgäste nicht zumutbar ist.

    Unser größtes Problem ist derzeit fehlendes Personal. Die Fälle der Krankmeldungen sind wieder hochgegangen (ggf. durch Corona). Gleichzeitig haben wir derzeit viele Kollegen, die für eine längere Zeit krankgeschrieben sind oder wegen gesundheitlicher Einschränkungen (vorrübergehend) nicht als Lokführer arbeiten dürfen. Wir stellen zwar beständig neue Kollegen ein und bilden auch viele neue Lokführer aus. Bis diese aber bei uns einsatzbereit sind, vergeht oft eine lange Zeit.

    Zudem haben wir auch bei den Fahrzeugen eine kritische Situation. Was teilweise ähnliche Ursachen hat, weil auch in den Werkstätten die personelle Situation herausfordernd ist.

    Wir konzentrieren unsere Kräfte darauf, die betriebliche Situation mit diversen Maßnahmen so schnell wie möglich wieder in den Griff zu bekommen. Leider kann ich dafür zum heutigen Zeitpunkt noch keine verlässlichen Prognosen machen, wann die Situation besser wird."

    Viele Grüße

    Jana Findeisen

    VVO-Team

  • K.Golbs

    Guten Morgen.Sternstunden des sächsichen Nahverkehrs (Arrogant und Desinteressiert):
    wir haben den 22.5.2022 11:00 Uhr in Heidenau. Warten auf unsere Freunde in der S1 aus Dresden (planm. Ankunft 11:12) um die RB 72 Abfahrt 11:18 nach Altenberg gemeinsam zu nehmen.
    S1 hat 8 Minuten Verspätung. Wir fragen den Lokführer der RB72 " Sie werden doch die 3 Minuten auf die S1 warten? Der Lokführer antwortet tiefenentspannt: "Nein das werde ich nicht tun, das darf ich nicht und und ich werde auch niemanden anrufen und jemanden fragen" RB72 fährt pünktlich ab!
    Es stranden nun ca. 30 Reisende, in Heidenau. nächster Zug fährt natürlich erst 2 Stunden später. Tolle Taktlücke ohne Zug oder Bahn...
    Langsam verstehe ich warum viele Leute sagen, "das tue ich mir nicht an, ich fahre lieber gleich mit den Auto, das ist pünktlicher und zuverlässiger und viel schneller...."

    VVO

    Hallo K. Golbs,

    es tut mir leid, was Ihnen und den anderen Betroffenen passiert ist.

    Selbstverständlich sollte das Zugpersonal den Reisenden helfend und kundenfreundlich entgegenkommen. Die Sicherung von Anschlüssen gehört zu den grundlegenden Aufgaben des Zugbegleitpersonals. Eine Vormeldung von Anschlussreisenden erfolgt durch die Kundenbetreuer der Deutschen Bahn AG an die Transportleitung in Leipzig. Diese prüft im Einzelfall, ob und wie lange ein Anschluss abgewartet werden kann.

    Ich habe Ihr Anliegen zur konkreten Prüfung an die DB AG weitergeleitet, von der Sie dann auch eine abschließende Antwort erhalten.


    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • Christian Lindner

    Ihre Fahrplanauskunft zeigt für den RE 3 morgen von Plauen (V) ob Bf nach Dresden Hbf völlig wirres Zeug an. Man soll mit dem Bus zunächst bis Plauen-Mitte fahren, von dort mit dem Zug nach Greiz, von wo aus es mit dem Bus weiter Reichenbach (V) ob Bf geht, wo dann der RE 3 erreicht wird. Nicht viel besser ist die Auskunft der DB AG. Diese zeigt den SEV von Plauen nach Herlasgrün an und lässt einen dort nach relativ langer Wartezeit mit der VBG weiter nach Reichenbach fahren. Warum wird in den Fahrplanauskünften der direkte SEV von Plauen nach Reichenbach (https://download.transdev.de/transdev/uploads/mdr/schedule/911/fahrplan-vom-20-05-bis-zum-27-05-2022.pdf) nicht angezeigt? Oder fährt der etwa nicht? Wäre Ihnen für kurzfristige Aufklärung sehr dankbar!

    VVO

    Hallo Herr Lindner,

    durch einen Fehler in der Datenlieferung fehlen die SEV-Verbindungen in Richtung Plauen --> Reichenbach. Die Fahrten des SEV wurden nur in der Gegenrichtung Reichenbach --> Plauen geliefert. Wir versuchen die Daten händisch einzuarbeiten und noch heute in der Auskunft bereitzustellen.

    Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten.


    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • G.O.

    "Am Freitag 20. Mai fallen wegen Personal-/Fahrzeugmangel einzelne Züge auf den Linien S1, S3, S8, RB31, RB71 und RB72 aus. Teilweise ist Ersatzverkehr mit Bus eingerichtet. Bitte prüfen Sie vor Abfahrt ob Ihre Fahrt betroffen ist. Stand 20.05., 6:55 Uhr " -
    solche Meldungen kommen ja fast täglich!!!
    Mal mehr oder weniger extrem!!
    Und natürlich schiebt man es wieder auf Corona.
    Ich behaupte es liegt daran dass die DB auf
    Grund von Profitmaximierung kaputtgespart wurde.
    Komischerweise liest man solche Meldungen wie die alltäglichen Ausfälle bei der Bahn wegen "Personalmangel" fast nie von Busunternehmen!!!
    Und Busfahrer haben in der Regel viel mehr Publikumskontakt als Tfz-Führer.
    Fällt das wirklich keinem auf???
    Lustig wird es ja werden wenn das 9€-Ticket kommt.
    Mehrt schreibe ich mal lieber nicht dazu - sonst schlägt die VVO-Zensur wieder zu...

    VVO

    Hallo G.O.,

    wir können Ihren Ärger gut verstehen und stehen wegen der Ausfälle mit der DB im engen Kontakt.

    Ihren Vorwurf der "Zensur" weisen wir auf das Schärfste zurück. In unserem Gästebuch kann jeder, wie Sie auch an den Einträgen sehen können, seine Meinung frei äußern - jedoch unter Einhaltung der Netiquette.
    Da wir als Verbund Aufgabenträger für den Eisenbahnverkehr sind, erhalten wir bei Ausfällen und Störungen dazu schlichtweg mehr Informationen als zum Busverkehr, die wir dann entsprechend veröffentlichen.


    Viele Grüße

    Jana Findeisen
    VVO-Team

  • Herr Lehmann

    Der Halbstundentakt auf der S8 seit dem letzten Fahrplanwechsel war für mich ein entscheidendes Argument, mir eine Abokarte zuzulegen und von nun an nur noch mit dem ÖPNV zu fahren. Ja okay die 10 Kilometer zum Bahnhof brauch ich schon noch das Auto, da fährt nicht wirklich passend ein Bus.
    Während am Anfang alles ganz gut anlief, sammelten sich mit der Zeit die Unzulänglichkeiten. Wurde zunächst stetig in Doppeltraktion gefahren, scheint es aktuell die Regel zu sein, dass jeweils nur ein Triebwagen unterwegs ist. In der Folge stellenweise wirklich überfüllter Zug. Überfüllt heißt, da sind mehr Menschen drin als theoretisch reinpassen. Dauert dann bei Ein- und Aussteigen etwas länger, Verspätung die Folge.
    Die einzelnen Triebwagen, die noch unterwegs sind, sind aber auch nicht mehr im besten technischen Zustand. Ich habe schon mehrmals erlebt, dass auf einmal der Zug nicht mehr fahren konnte. Blieb einfach so am Bahnsteig stehen. Nach 5 bis 10 Minuten hatte es der Triebwagenführer glücklicherweise doch irgendwie geschafft hat, dem Zug wieder Leben einzuhauchen.
    Manchmal funktioniert auf einmal eine Tür nicht mehr. Ich hatte letztens Glück – ein beherzter Sprint durch den Zug zur anderen Tür –die ging glücklicherweise noch mal auf. Im Gegensatz zu den Reisenden heute, die um geplant 19:14 Uhr in Pulsnitz aussteigen wollten. Die durften eine Station weiterfahren. Die wollten das aber gar nicht. Zugbegleiter gab es irgendwie auch nicht mehr.
    Apropos geplant um 19:14 Uhr. Zug hatte Verspätung. 13 Minuten. Aufgrund der Verspätung eines entgegenkommenden Zuges. Die Strecke von Radeberg nach Kamenz wurde vor ein paar Jahren modernisiert. In Zuge dessen wurden bis auf Pulsnitz alle Kreuzungsmöglichkeiten entfernt. Wenn also ein Zug Verspätung hat, muss der entgegenkommende Zug warten, der dann wiederum den nächsten entgegenkommenden Zug ausbremst. Und so weiter. Da profitieren dann viele Züge von einem technischen Defekt eines einzelnen Triebwagens.
    So komme ich immer mal wieder mit Verspätung an mein Ziel. Heute waren es 13 Minuten. Aber nicht so schlimm, Pünktlichkeitsgarantie des VVO wurde eingehalten. Ich muss demnächst mal versuchen, wenn ich 13 Minuten zu spät auf Arbeit komme, meinen Chef zu überzeugen, dass ich doch noch pünktlich sei.
    Mit Spannung sehe ich dem 9-Euro-Ticket entgegen. (Okay, da kann der VVO nicht wirklich was dafür.) Wäre umgedreht so, als wenn jeder für 9 Euro einen ganzen Monat frei mit dem eigenen Auto fahren dürfte. Das gäbe ja auch nur noch Stau. Aber wenigstens würden die Autos und die Straßen in einem angemessenen Zustand sein. Was ich von der S8 aktuell nicht wirklich behaupten würde.

    VVO

    Sehr geehrter Herr Lehmann,

    ich verstehe Ihren Ärger. Gern möchte ich Ihnen die Hintergründe erläutern, die den Eisenbahnverkehr u.a. auf dieser Strecke betreffen.
    Zurzeit stehen der DB Regio AG mehrere Fahrzeuge nicht zur Verfügung. Sie sind defekt.

    Die DB wartet ihre Fahrzeuge regelmäßig und mit sehr hohen Standards. Trotzdem lassen sich Störungen mit den von Ihnen dargestellten weiteren negativen Folgen nicht völlig auszuschließen.

    Seien Sie versichert, dass die Werkstätten intensiv bemüht sind, die Fahrzeuge schnellstmöglich zu reparieren.

    Leider schaffen Verzögerungen in der Zulieferung von Ersatzteilen häufig Probleme, die zu unakzeptabel langen Stillstandszeiten führen.
    Dieses Thema wird von der Abteilung Einkauf der DB Regio zurzeit intensiv bearbeitet. Die von DB Regio veranlassten internen Auswertungen und Änderungen werden jedoch nicht immer - wie auch in anderen Unternehmen - sofort für Sie als Fahrgast spürbar.
    Nach der Aussage des Fachdienstes erwarten wir aber, dass die Probleme in der nächsten Zeit behoben sein werden.

    Zunächst einmal gibt es eine grundsätzliche Regelung der Zugfolge, die besagt, dass schnell fahrende und wenig haltende Züge Vorrang haben vor langsameren und häufiger haltenden. Sonst würden der Fernverkehr und Güterverkehr ständig ausgebremst und große Probleme in der Streckendurchlässigkeit verursachen.
    Beispiel: Ein einmal abgebremster, viele hundert Tonnen schwerer Güterzug, blockiert bis zum erneuten Anfahren mehrere Minuten lang das Gleis, da seine große Masse erneut wieder in Bewegung gesetzt werden muss. Dies haben Sie vielleicht auch schon einmal am Bahnsteig erlebt.

    Die Fahrplankonstrukteure berücksichtigen diese Gegebenheiten auch gewissenhaft. Leider kommt es immer wieder zu Abweichungen vom Regelbetrieb, häufig durch Witterung oder Unfälle von außen in den Bahnbetrieb getragen. In solchen Situationen muss die Leitstelle eingreifen und manchmal unpopuläre Entscheidungen treffen, die die Reisenden natürlich negativ aufnehmen.

    Die Transportleitung muss aber immer die gesamte betriebliche Situation im Blick haben, um den Bahnbetrieb insgesamt flüssig zu halten und das Netz nicht zusammenbrechen zu lassen.

    Wir danken Ihnen im Namen der DB Regio für Ihr Verständnis.

    Freundlich grüßt

    Anja Baldamus
    VVO-Team

VVO-Netiquette

Sehr geehrte Damen und Herren,

die gemeinsame Nutzung unseres Gästebuches kann nur unter Beachtung gewisser Grundregeln funktionieren und so für alle eine Bereicherung sein. Es ist selbstverständlich, dass wir aufeinander Rücksicht nehmen und uns gegenseitig respektieren.

Unsere Spielregeln

Respekt, der Ton macht die Musik

Verkehr und Mobilität gehen uns alle an. Das heißt aber nicht, dass wir alle die gleiche Meinung über den öffentlichen Personenverkehr haben. Sachliche Diskussionen bringen uns weiter, Streit und Beleidigungen nicht.

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Regelbruch

Bei Verstößen halten wir uns vor, entsprechende Beiträge zu löschen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.